Der/Das letzte Post ist schon wieder lange her. Jetzt könnte man glatt von der Sommerpause in die Winterpause übergehen. – Das machen wir aber nicht. Im Herbst habe ich meine angefangene Geschichte weitergschrieben und fast vollständig geplant. Der Anfang sieht nun etwas anders aus. Aber ließt selbst:
Epilog
Ich wurde gebeten im Rahmen der Feierlichkeiten zum 5-jährigen Jubiläum von Evolution City ein paar Zeilen zu verfassen. Seit nunmehr fünf Jahren bietet uns diese großartige Stadt Sicherheit, Geborgenheit und Luxus. Einen Luxus den anderen nicht genießen können. Mit diesen Zeilen möchte ich ihnen unsere Heimat näher bringen. Die Geschichte dieser Stadt ist eng mit der meinen Verbunden. Ich denke es ist im Interesse des Lesers, wenn ich mich kurz vorstelle.
Mein Name ist Jörg Rheinberg. Sicher haben sie als Bürger von Evolution City diesen Namen schon einmal im Zusammengang mit ihrer Heimat gehört. Ich wurde 1995 in einem kleinen Ort an der Elbe geboren. Im Jahr 2019 studierte ich Ingenieurswesen an der Universität Hamburg. Die Umweltverschmutzung schritt damals rasend voran. Die Auswirkungen sah ich täglich wenn ich aus meinem Zimmer auf die Elbe schaute. Durch das immer tiefere Ausbaggern der Elbe verschwanden nach und nach die Fische. Die letzten Fischer in meinem Ort wurden Arbeitslos. Immer häufiger sah ich verschmutze Tierkadaver am Ufer liegen. Ich beschloss meine Diplomarbeit über ein System zu schreiben, dass den Menschen ein Leben ohne weitere Umweltverschmutzung ermöglichte. Das System was in meinem Kopf entstand ging weit über mein Fachgebiet hinaus. Ich befürchtete, die Fakultät würde meine Arbeit mit der Begründung abweisen, dass die Idee zu weit vom herkömmlichen Betätigungsfeld des Ingenieurs entfernt sei. Aber ich hatte mich geirrt. Meine Arbeit wurde hoch gelobt und - wie ich nun weiß, nicht nur von meinen Professoren gelesen. Nach meinem Studium baute ich mit einigen Studienfreunden ein kleines Ingenieursbüro auf. Alles lief gut und schien sich bestens für mich zu entwickeln.
Die Einleitung
Drei Jahre nach meinem Diplom bekam ich, mitten im heißen Sommer, Besuch von zwei unauffällig gekleideten Herren, die mich für eine Beratertätigkeit anwerben wollten. Ich nahm an und fuhr zum vereinbaren Termin in die Hauptstadt. Am Bahnhof erwartete mich ein Fahrer in einer schwarzen Mittelklasselimousine. Mir klappte das Kinn herunter als ich sah, vor welcher bekannten Berliner Adresse er mich absetzte. Der Waschmaschine. Dem Bundeskanzleramt.